Erneuerbare Energien: Gas aus Wind und Sonne – Energie + Umwelt – Technologie – Handelsblatt


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Über hinterauer

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Eine Antwort zu Erneuerbare Energien: Gas aus Wind und Sonne – Energie + Umwelt – Technologie – Handelsblatt

  1. hinterauer schreibt:

    Ich denke mal ich sollte die folgende Diskussion beifügen:
    Wasserstoff aus Biomasse
    Verfasst von Sunny2010 am Mo, 02/22/2010 – 09:44
    in
    „Blue Sky“-Forum: Vorschläge ohne Grenzen
    Ein Hallo erstmal nach Österreich!

    Würde hier gern die Arbeit des Vereins, zur Förderung der unabhängigen Energieversorgung im Salzkammergut, kurz Verein-ReGen.org, vorstellen.

    Ziel des Vereins ist es, das Salzkammergut unabhängig von fossilen Energieträgern wie Erdgas und Erdöl zu machen. Einen geeigneten Weg beschreibt die Arbeit von Karl-Heinz Tetzlaff, dessen Konzept sie überzeugt und motiviert hat, diesen Weg zu verfolgen.
    Zu den Vereinsseiten:
    http://biowasserstoff.org

    Es gibt auch einen Newsletter zum Thema Wasserstoff aus Biomasse, der gratis alle 2 Monate verschickt wird. Für das Abo einfach unverbindlich anmelden:
    http://biowasserstoff-magazin.richey-web.de

    Oder weitere Infos zu Bio-Wasserstoff auf den Seiten von Karl-Heinz Tetzlaff:
    http://bio-wasserstoff.de/h2

    Schöne Grüße aus Bayern

    ‹ Allgemeine Bemerkungen Energieforschung ist Wegbereiter für nachhaltige Energiezukunft ›
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    ch.schausberger says:
    Bio Wasserstoff
    Guten Tag.

    Ja ich denke auch, dass wir mit biogen erzeugtem Wasserstoff ein ganz mächtiges Tool hätten, um Energieprodukion und Klimaschutz unter einen Hut zu bekommen. Dabei dürfen wir aber nicht in alte Denkmuster verfallen, und den Umweg über Biomasse – Strom – Elektrolyse – Wasserstoff machen, sondern müssen die Biomasse direkt vergasen ( wie in Güssing ja schon mehfach bewiesen). Der Wasserstoff wird über das bestehende Erdgasnetz verteilt, das CO2 wird als Algenfutter verwendet und die Algen wieder vergast. Somit hätten wir eine klimapositive Bilanz.
    Ist die Wasserstoffproduktion erst auf Schiene, dann kommt auch die Autoindustrie, die ja schon darauf wartet, endlich die Pläne für die H2 Autos aus den Schubläden holen zu können.
    Forschungsfelder gibt es noch genug in diesem Bereich aber am wichtigsten wäre wohl eine Förderung zur in Verkehr Bringung des Bio Wasserstoffs

    Submitted on Di, 02/23/2010 – 22:23 .
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    founder says:
    Genau das Gegenteil
    Wir werden Biomasse mit solaren Überschußstrom und daraus hergestellten Wasserstoff veredeln.
    Aus 1 kg Holz kann man so 1,65 Liter Methanol machen.
    http://wohnen.pege.org/2008-energie/holz.htm

    Submitted on Mi, 03/17/2010 – 06:56 .
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    DIPol says:
    Studie „Nachhaltige Wasserstoffproduktion in Österreich“
    In den Jahren 2007 und 2008 hat die TU Wien (Institut für Verfahrenstechnik, Forschungsbereich 166/2, A. Friedl, A. Miltner) gefördert aus dem A3-Programm eine Studie zur nachhaltigen Wasserstoffproduktion in Österreich verfasst. Güssing war dabei natürlich auch ein Thema.
    Resume:
    Das Potenzial zur Erzeugung von Wasserstoff ist nach der Güssinger Vergasungsmethodik am höchsten, ökologisch ist die Elektrolyse aus Ökostrom am besten, wirtschaftlich ist alles eine Katastrophe. Am besten ist da noch Wasserstoff durch Dunkel- und Photofermentation aus Kartoffelschalen. Aber da ist die Kapazität wieder nahe Null. Die Originalarbeit will ich ohne Genehmigung nicht hochladen, das sollten die Autoren machen, wenn sie wollen.

    Zum Wasserstoff aus dem Erdgasnetz: Das hatten wir schon. Das heißt dann Stadtgas (= 60% Wasserstoff) und wurde von Erdgas abgelöst, weil dessen volumetrische Energiedichte so viel besser ist, dass man mit den gleichen Leitungsquerschnitten in Wien heizen und nicht nur kochen kann. Der Weg zurück geht nicht, da müsste man das ganze Leitungsnetz mit größeren Querschnitten neu bauen.

    Relevanz für die Energieforschungsstrategie:
    Natürlich sollte man diesen Weg auch weiter verfolgen, aber nicht mit zu hoher Priorität, weil die Erfolgsaussichten nicht berauschend sind.

    Submitted on Fr, 02/26/2010 – 21:08 .
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    Sunny2010 says:
    Güssing und Wasserstoffnetz
    Die 8 MW-Vergasungsanlage für Biomasse mit Wirbelschichtreaktor in Güssing hätte unter einem Druck von 30 bar und bei gleicher Reaktorgröße eine thermische Leistung von 240 MW.
    Quelle: http://www.bio-wasserstoff.de/h2/H2-Herst_/h2-herst_.html
    Zudem leistet man sich in Güssing ein Stromnetz und eine Verteilung über ein gut isoliertes und dadurch teueres Wärmenetz.
    Zum Wasserstoffnetz:

    Die Abbildung veranschaulicht den unterschiedlichen technischen Aufwand zum Transport von Strom und einer Wasserstoffleitung mit einer Energieleistung von jeweils 600 MW
    Quelle: http://www.bio-wasserstoff.de/h2/Energiekosten/Strom/strom.html

    Submitted on Do, 03/04/2010 – 09:54 .
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    Ecker Alfred says:
    Wasserstoff aus Biomasse
    Feste Biomasse (Holz) enthält etwa 57% C, 48%O und 5% H (Wasserstoff). Die Ausbeute an H aus Biomasse ist eher gering.
    Der Weg „Güssing“ ist OK, Strom (am besten Spitzenstrom) und Wärme aus Biomasse zu erzeugen, kann sogar wirtschaftlich sein . Nur H zu erzeugen ist technisch möglich aber nicht wirtschaftlich.
    CO2 ist ideales Algenfutter, doch diese brauchen zum Gedeihen noch anderes (Sonne, Nährstoffe, Spurenelemente). Eigentlich hätten wir genug Abwärme von Kraftwerken, und das Anlegen künstlicher Teiche (ponds) sollte auch kein Problem sein, dennoch haben wir es bisher nicht geschafft großtechnisch Algen zu nutzen (außer für Kosmetika…). Die Nutzung von Algen zur Energie-oder Treibstoffgewinnung ist ein weiterer Traum, ebenso wie Wasserstoff und Brennstoffzellen.
    Die Autoindustrie hat Wasserstoffautos als Prototypen gemacht, um als innovativ zu gelten. Sie wartet nicht darauf, dies kommerziell umzusetzen, weil sie genau weiß, dass weder die Versorgung und die Speicherung gesichert ist noch die Infrastruktur in den nächsten Jahren verfügbar sein wird.

    Submitted on Fr, 02/26/2010 – 14:00 .
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    Sunny2010 says:
    Effizienz von Bio-Wasserstoff
    Die in den letzten Jahren gebauten Biomassekraftwerke sind auf trockenes Material angewiesen. Dafür kommt eigentlich nur Holz in Frage. Bei durchschnittlichen Erträgen von 8 t/ha und einem Gesamtwirkungsgrad von ca. 25% ergibt sich eine Energieausbeute von 10 MWh je Hektar. Mit Energiepflanzen (20 t/ha) ergibt sich in einer Wasserstoffwirtschaft dagegen eine Energieausbeute von mehr als 93 MWh/ha.
    Quelle: http://www.bio-wasserstoff.de/h2/Effizienz/effizienz.html
    Zur Autoindustrie:
    Die Autoindustrie ist zu sehr mit der Ölindustrie verbandelt. Als Beispiel: In Deutschland gibt es über 40 Millionen PKWs. Berechnet man nur mal den Umsatz, der mit dem angenommenen jährlichen Motoröl-wechsel gemacht wird. In PKWs mit Brennstoffzelle ist kein Ölwechsel nötig.
    Ein Problem ist auch, die Autoindustrie sagt, es fehlt an einer Wasserstoff-Infrastruktur. Die Energieversorger sagen, es fehlen Brennstoffzellen-Autos für ein Wasserstoffnetz. Eine Henne / Ei Diskusion.
    Im Gemini-Raumfahrtprogramm der NASA wurden vor gut 45 Jahren bereits Computer und Brennstoffzellen als primäre Energieversorgung eingesetzt. Die Computer-Leistung lag etwa bei dem unserer heutigen Taschenrechner. Vergleicht man die Entwiklung von BZ und Computer bis heute, würde ich behaupten, die Brennstoffzellentechnik wurde nicht gewollt.

    Submitted on Do, 03/04/2010 – 11:07 .
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    Ecker Alfred says:
    H aus Energiepflanzen
    Wenn unter Energiepflanze Elefantengras, Weiden oder ähnliches gemeint ist, dann wird die Ausbeute an H nicht viel höher als bei Holz sein. Wenn Ölpflanzen wie zB. Raps-, Palm-, Soja-, Sonnenblumenöl u.a. gemeint ist, dann ist die Ausbeute natürlich höher, weil weniger O und mehr H in den Ölpflanzen als in Holz enthalten ist.
    PKW`s brauchen zwar mit Brennstoffzelle weniger Schmieröl, weil dann die Schmierung des Verbennungsmotors wegfällt. Die PKw`s brauchen aber dann noch immer Öle und Fette für die Schmierung von zB. Getriebe und anderen beweglichen Teilen.
    Richtig, die Infrastruktur ist eine Henne/Ei -Diskussion. Wegen der vielen Probleme mit Wasserstoff und Brennstoffzellen im mobilen Bereich ist diese Thema auch in den nächsten Jahrzehnten nicht spruchreif. Wer will schon ein Auto mit Brennstoffzelle kaufen, das ein Vielfaches eines konv. Autos kostet und wo er viele KM fahren muss, um tanken zu können.

    Submitted on Do, 03/04/2010 – 11:20 .
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    Sunny2010 says:
    Wasserstoff aus Energiepflanzen
    Bei Energiepflanzen gäbe es mit IGNISCUM eine Neuzüchtung mit einem Ertrag von 40 t je Hektar.
    Bei optimalem Standort und Wasserversorgung sind sogar bis zu 60 t/ha Trockenmasse möglich.
    Bei Miscanthus degegen etwa „nur“18 t/ha TM. Kurzumtriebplantagen (Holz) 12t/ha TM.
    Quelle: http://conpower.de/index.php?id=35
    Das Interessante an der Dampfreformierung von Biomasse ist, dass der größte Teil des Wasserstoffs aus dem in der Biomasse enthaltenen Wasser kommt. Optimal wäre ein Wassergehalt von 50% in der Biomasse.
    E-PKWs bräuchten nicht unbedingt ein Getriebe. Die Räder könnten z.B. auch direkt mit Radnabenmotor angetrieben werden.

    Submitted on Do, 03/04/2010 – 17:09 .
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    Ecker Alfred says:
    Igniscum u. Dampfreforming
    Der Knöterich wuchert und ist wegen des Hektarertrages eine vielversprechende Energiepflanze für Wärme- u. Stromerzeugung aber nicht für Wasserstoff. Die Nachteile des Igniscum sind noch zu wenig bekannt. Pflanzen, die nicht für die Ernährung verwendet werden wie zB auch Jatropha haben eine Euphorie hervorgerufen, aber bisher nicht überzeugen können.
    „Reformierung“ von fester Biomasse mit Dampf ist für Wärme und Stromerzeugung eine interessante Alternative. Auch wenn ein Teil des Wassers in der Biomasse zu Wasserstoff umgesetzt wird, ist der Gesamtgewinn an Wasserstoff gering, weil wenig H in der festen Biomasse enthalten ist und weil der Umsatz von CO mit H2O zu CO2 und H2 auch nicht berauschend ist.
    Reforming, besser gesagt Vergasung von fester Biomasse ist ein thermischer Prozess und erfordert viel Energie. Wenn viel Wasser in der Biomasse enthalten ist, ist dementsprechend auch viel Energie zur Erreichung der erfolderlichen Vergasungstemperatur notwendig. Eine Wirtschaftlichkeit ist dann kaum zu erreichen.

    Submitted on Do, 03/04/2010 – 18:57 .
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    Sunny2010 says:
    IGNISCUM + Effizienz
    Der bisher bekannte Knöterich wuchert. Bei IGNISCUM handelt es sich um eine Neuzüchtung und wuchert laut Züchter nicht.

    Mit Energiepflanzen (20 t/ha) ergibt sich in einer Wasserstoffwirtschaft eine Energieausbeute von mehr als 93 MWh/ha. In 20 Jahren wird die Ausbeute bei mehr als 200 MWh/ha liegen.
    Quelle: http://bio-wasserstoff.de/h2/Effizienz/effizienz.html
    Wenn das Unwirtschaftlich ist?

    Submitted on Fr, 03/05/2010 – 09:51 .
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    Ecker Alfred says:
    Wasserstoff Wirtschaftlichkeit
    Wir brauchen nicht mehr 20 Jahre warten. Über die Wirtschaftlichkeit wird von Prof. Alfons Kather (www.tu-harburg.de) gerade ein Projekt mit dem Titel „Vergleich von Verfahren zur thermodynamischen Erzeugung von Wasserstoff aus Biomasse unter einheitlichen, realitätsnahen Randbedingumngen“ gemacht. Das Projekt wird im Mai beendet (Laufzeit 1.4.2008 bis 31.5.2010), dann werden wir über die Wirtschaftlichkeit der wichtigsten Biomasse- Vergasungsverfahren im Vergleich zur Wasserstofferzeugung aus Erdgas und Biogas mehr wissen.

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