Der nächste logische Schritt ist die Brennsstoffzelle.


Und womit wird die Brennstoffzelle gefütter: Ich denke mit den primären Energien: Sonne, Wasser, Wind, Geothermie und den Biomasse(abfall) produkten. Neben Industrie und Heizung des Eigenheims hat diese Denkweise auch eine Anwendung in der Mobilität. Darüber berichtet der folgende Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Der nächste Schritt ist die Brennstoffzelle

Unter dem gemeinsamen Dach mit General Motors sollen neue alternative Antriebstechnologien auf den Weg gebracht werden. Opel-Entwicklungschefin Rita Forst sieht in unserem Drei-Fragen-Interview mit Michael Lennartz die Marke mit dem Blitz dabei gut aufgestellt.

Rita Forst, die Entwicklungschefin von Opel. Foto: fnpDer Opel Ampera ist mit seinem Range Extender ein praktikables Konzept für ein langstreckentaugliches Elektroauto. Werden wir das gleiche Konzept in naher Zukunft auch in anderen Opel-Modellen umgesetzt sehen?

RITA FORST: Mit dem Ampera bietet Opel als erster deutscher und europäischer Hersteller ein Elektroauto mit Reichweitenverlängerung an. Damit haben wir im Segment der Elektrofahrzeuge ein Vollwertauto im Angebot, das Platz für vier Personen samt Gepäck bietet und bei dem der Kunde keine Angst haben muss, irgendwann mit leerer Batterie stehenzubleiben. Diese Reichweitenangst ist noch in vielen Köpfen, auch wenn die Statistiken sagen, dass die durchschnittliche Fahrstrecke der meisten Nutzer innerhalb der Reichweite unserer Batteriekapazität von mehr als 80 Kilometern liegt. Die ersten Fahrzeuge werden wir noch in diesem Jahr an unsere Kunden ausliefern.

Unsere Strategie „e-mobility unlimited“ beinhaltet, neben Fahrzeugen mit Reichweitenverlängerung auch reine batteriebetriebene Elektrofahrzeuge zu entwickeln. Damit möchten wir auch jenen Kunden eine Alternative anbieten, die ihr Fahrzeug als Zweit- oder Drittfahrzeug im reinen Stadtbetrieb nutzen möchten.

Opel profitiert beim Ampera vom Schwestermodell Chevrolet Volt. In welche Richtung gehen die eigenen Opel-Entwicklungen für den Antrieb der Zukunft?

FORST: Wie Sie sicher wissen, forschen wir an zentralen Zukunftsthemen in einem gemeinsamen Entwicklungsteam unter dem Dach von General Motors. In Deutschland arbeiten rund 250 Mitarbeiter in unserem Forschungszentrum in Mainz-Kastel in diesem Verbund. Nur so lassen sich die Herausforderungen der Zukunft meistern und neue alternative Antriebstechnologien auf den Weg bringen.

Den nächsten großen Schritt sehen wir in der Brennstoffzellen-Technologie, an der wir seit mehr als zehn Jahren intensiv entwickeln und wo wir zum heutigen Zeitpunkt schon über 100 Brennstoffzellen-Fahrzeuge in der Kundenerprobung haben.

Thema Klein(st)wagen: Ob das von Ihnen hier auf der IAA gezeigte City-Car nun ein Einzelstück bleibt oder nicht, Opel kann in kleinen Fahrzeugkategorien auf wenig Synergien im GM-Konzern bauen. Versucht es Opel hier also alleine, geht die Kooperation mit Suzuki weiter oder haben Sie schon einen anderen Partner in petto?

FORST: Große Entwicklungsthemen lassen sich nur mit starken Partnern lösen. Das zeigt auch die jüngste Kooperation unserer Konzernmutter GM mit LG (Elektronikkonzern aus Südkorea, Anm. d. Redaktion). Diese ermöglicht es, mit dem Knowhow von LG bei Batterien und anderen Technologien die Typenvielfalt sowie die Produktionskapazitäten von Elektrofahrzeugen zu erweitern.

Unsere Studie auf der IAA – ein Leichtbau-Elektrofahrzeug – zeigt, dass wir dabei durchaus marktspezifisch denken und handeln. Das Konzeptauto hat dank intelligentem Leichtbau und maximaler Effizienz mit einem Euro für 100 Kilometer nur sehr geringe Energiekosten. Damit möchten wir auch neue Zielgruppen ansprechen. So soll eine spezielle auf 45 km/h ausgelegte Variante des Zweisitzers auch 16-jährigen den Start in die automobile Karriere ermöglichen.

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Über hinterauer

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2 Antworten zu Der nächste logische Schritt ist die Brennsstoffzelle.

  1. hinterauer schreibt:

    Elektrischer Antrieb mit Brennstoffzelle als Reichweiteverlängerer. Hoffentlich mit Biobrennstoff und vollständigem Wiederverwerten. Dann steht der mobilen Zukunft des Menschens nichts mehr im Weg. Und die Umweltfrage ist geklärt.

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